In 40 Tagen durch den Atlantik  

Der atlantische Blauflossen-Tunfisch ist ein Globetrotter. Meeresbiologen von der Stanford Universität in Palo Alto (Kaliforniern) haben den Weg des Thunnus thynnus durch den Atlantik verfolgt.
 

Die Forscher haben 377 Tunfischen elektronische Sensoren eingepflanzt und festgestellt, dass die bis zu drei Meter langen Blauflossen-Thunfische nur 40 Tage brauchen, um den Atlantik zu durchqueren.
 
Den Forschern gelang es als Ersten, den Spuren der Fische mehr als sechs Tage kontinuierlich zu folgen. Die eingepflanzten Sensoren zeichneten verschiedenste Daten auf und leiteten sie teilweise über Satellit an die Forscher des Instituts weiter. 49 dieser Sensoren wurden inzwischen von Fischfängern an die Forscher zurückgegeben.
 
Von den ersten Informationen dieser fortlaufenden Studie wissen die Biologen bereits, dass Blauflossen-Tunfische nicht nur unermüdliche Langstreckenschwimmer sind, sonder auch in Tiefen von 1000 Metern und mehr tauchen. Zudem halten sie eine Körpertemperatur konstant zwischen 25 und 26 Grad ganz gleich, ob sie in eiskalten Fluten schwimmen.


von Unbekannt eingeliefert. am 07.9.01

 

zurück | Seite drucken | Home