zurück zu News

Momentan 25 Nachrichten.

 Auch die Ozeane sind jetzt online
Die aktuellen Zustände der Weltmeere können ab sofort per Internet abgerufen werden. Das Angebot haben die Vereinten Nationen unter www.oceansatlas.org freigeschaltet. Die UNO will so über Meeresverschmutzung, Zerstörung der Küsten und Überfischung informieren.

Die Basis des Webangebots bilden jene Informationen, die die UN-Organisationen tagtäglich zusammentragen. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem das Umweltprogramm UNEP, die Weltorganisation für Meteorologie WMO, die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO, von der auch die Initiative zur Verknüpfung der UN-Daten ausging.

Unter anderem werden globale Karten der Weltmeere bereit gestellt, die mit Hunderten von Detailkarten verbunden sind. Das Startangebot ist noch lückenhaft, soll aber künftig durch aktuelle Messdaten und Videobilder - beispielsweise von treibenden Eisbergen -, durch Seekarten und Klimaprognosen ergänzt werden. Durch medizinische Informationen will die UNO außerdem zeigen, welche Bedeutung die Meere für die menschliche Gesundheit haben. Dies soll helfen, bei künftigen Verhandlungen über den Schutz der Weltmeere Druck auf die beteiligten Staaten auszuüben.

Es handle sich um das "ehrgeizigste Projekte zur Vermittlung wissenschaftlicher Informationen, das jemals online gegangen ist", teilte die UNO mit. Bewusst habe man den 5. Juni, den "Welt-Umwelt-Tag", als Starttermin für das Projekt gewählt. Prompt brach der Server unter dem Publikumsinteresse zusammen. Tröstlich für alle, die vorerst nicht bis zum Angebot durchdringen: Das Datenmaterial wird auch auf CD und anderen Medien aufbereitet werden.

 

05.06.2002
Großes Delfin- und Seelöwensterben in Kalifornien
Algengift in Nahrungskette fordert hunderte Opfer - Bereits seit Februar werden 170 Seelöwen behandelt 

Los Angeles - Hunderte von kranken und sterbenden Seelöwen, Delfinen und anderen Tieren gelangen seit einigen Wochen an die Strände von Südkalifornien. Verantwortlich für das Siechtum soll ein Biogift sein, das von einer ungewöhnlich starken Algen-Vermehrung stammt. Täglich würden neue Opfer gesichtet, sagte Jackie Jaakola, Leiterin einer Meeressäugetier-Klinik in San Pedro, am Dienstag der dpa.

In dem Zentrum wurden seit Februar bereits 170 Seelöwen behandelt. Das Gift, das über die als Nahrung dienenden Fische aufgenommen wird, beeinträchtigt das Gehirn und führt zu Lähmungen im Nervensystem. Viele Tiere seien desorientiert und unzurechnungsfähig, erklärt die Tierschützerin. 

Augenzeugen berichten von Meeresvögeln, die orientierungslos durch die Luft taumeln. Der Tod zahlreicher Delfine vor der Küste wird ebenfalls mit dem Biotoxin in Verbindung gebracht. Die Wissenschafter befürchtet ein Massensiechtum wie in den El-Nino Jahren von 1997 und 1998, als Tausende ausgehungerter Seelöwen an den Stränden Zuflucht suchten. (APA/dpa)

 

17.05.2002

 

Korallentaucher stoßen in Südostasien bald ins Leere vor
Fast 90 Prozent der Riffe sind akut bedroht

Kuala Lumpur - In Südostasien sind nach einer Studie fast 90 Prozent der Korallenriffe akut durch den Menschen bedroht. Die größten Gefahren stellten die anhaltende Überfischung der Gewässer, Umweltverschmutzung und Ablagerungen dar, meldete die malaysische Nachrichtenagentur Bernama am Mittwoch unter Berufung auf eine Untersuchung des World Resources Institute in Washington. 

Am stärksten seien die Riffe vor den Küsten Kambodschas, Singapurs, Taiwans, der Philippinen, Vietnams und Chinas bedroht. Für die Bevölkerung Südostasiens bildeten die Korallen einen wichtigen Baustein ihres Lebensunterhalts, hieß es weiter. "Wenn die Fischerei in Südostasien nicht zurückgefahren wird, werden sowohl die Riffe wie auch die Nahrungsmittelversorgung immer stärker gefährdet", zitierte Bernama einen Mitverfasser der Untersuchung.

Die Gewässer Südostasiens beherbergen den Angaben zufolge fast 100.000 Quadratkilometer Korallenriffe und damit rund ein Drittel des weltweiten Bestandes. Drei Viertel der Riffe in der Region befänden sich rund um die Inselstaaten Indonesien und die Philippinen. (APA/dpa)

 

13.04.2002

Delfin-Killer identifiziert

 

Natürliches Meeresgift "domoische Säure" soll kalifornisches Delfinsterben verursacht haben

Los Angeles - Ein natürliches Meeresgift ist offenbar für den Tod von 22 Delfinen verantwortlich, die in den vergangenen drei Wochen vor der Südküste Kaliforniens angeschwemmt wurden. Wie der Meeresbiologe Joe Cordaro vom Fischereiverband in Long Beach am Freitagabend erklärte, gilt als hauptverdächtige Substanz die so genannte domoische Säure. Diese wird von Meereseinzellern auf natürliche Weise gebildet und kann dann über die Nahrungskette in konzentrierter Form in Sardinen und Sardellen sowie in Schalentiere gelangen, die wiederum von Meeressäugern verzehrt werden.

Wissenschaftern zufolge ist der hohe Giftgehalt der Säure bekannt, doch waren ihre gefährlichen Auswirkungen bisher noch nicht bei Delfinen beobachtet worden. Für den Tod anderer Wal- und Robbenarten ist das Meeresgift allerdings schon mehrfach verantwortlich gemacht worden. (APA/AP)

 

25.03.2002

 

Tiefsee-Fischer zerstören 5.000 Jahre alte Riffe in Minuten
Netze reichen über 1,5 Kilometer hinab - tiefer als der Kontinentalschelf 

Boston - Mit Netzen, die tiefer gehen als 1,5 Kilometer und 60 Tonnen Fisch in nur 20 Minuten aus den Tiefen der Meere holen, rückt die Fischerei-Industrie den noch letzten lebenden Fischen an den Leib. Forscher befürchten, dass viele Arten ausgerottet werden, die kaum noch erforscht sind. Und Tiefsee-Riffe, die 5.000 Jahre für die Entstehung gebraucht haben, werden in wenigen Minuten zerstört. Das berichten Wissenschaftler beim Treffen der AAAS, das derzeit in Boston stattfindet.

Artikel Lesen

 

Hawaiianischer Kaiserfisch (Apolemichthys arcuatus) in Gefangenschaft gezüchtet

Honolulu - In Honolulu ist erstmals die Züchtung des seltenen Hawaiianischen Kaiserfisches in Gefangenschaft gelungen. "Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg", sagte der Direktor des Waikiki-Aquariums, Bruce Carlson, am Freitag. Der Hawaiianische Kaiserfisch sei leidenschaftlichen Sammlern bis zu 5.000 Dollar (5.670 Euro) wert.

Die Fische leben ursprünglich vor den Küsten Hawaiis, dort wurden auch 1993 die Eltern der jetzt gezüchteten Tiere gefangen. Damals waren alle Tiere weiblich, in Gefangenschaft änderten jedoch einige das Geschlecht, wie Carlson erklärte. Den Durchbruch habe dann die Biologin Karen Brittain erzielt, als sie ein neues Lebendfutter für die Larven des Kaiserfisches entdeckt habe. Die Jungtiere seien jetzt gut einen Zentimeter groß.

21.01.2002

 

Tödliche Invasion der unbekannten Art 

 

meldet die neuseeländische Zeitung "The New Zealand Herald": Ein mysteriöses Meerestier dringe in den Hafen des Städtchens Whangamata ein und gefährde die dortigen Aquakulturen.

 

Artikel Lesen

14.01.2002

Winzige Architekten offenbaren Geheimnisse der Ozeane 

11.12.01

Anhand von fossilen Einzeller-Schalen haben zwei amerikanische Wissenschaftler jetzt die Wasserströmung und -schichtung im Atlantik und Pazifik während der letzten Eiszeit rekonstruiert. Demnach unterschieden sich die Strömungsverhältnisse in beiden Ozeanen vor 20.000 Jahren erheblich vom heutigen Zustand.

Artikel Lesen

 

Vom tödlichen Knall der Pistolenkrebse

 

Der blinde Pistolenkrebs ist ein ganz besonderer Jäger: In tropischen Gewässern macht er mit einer Art Schreckschußpistole Jagd auf seine Opfer. Das Tier kann mit einer seiner Scheren einen so lauten Knall erzeugen, das es damit seine Beutetiere lähmen oder sogar töten kann.

 

Artikel Lesen

01.11.01

Auch Fischweibchen müssen werben

 

Die Evolution der Reklame ist auch an weiblichen Fischen nicht spurlos vorüber gegangen. Das berichten ein norwegischer Biologe und seine schwedische Kollegin jetzt. Demnach bevorzugen männliche Grundeln Weibchen mit auffälligen Bauchfärbungen - vorausgesetzt, sie haben die Wahl.

 

Artikel Lesen

 

05.10.01

Sonnenlicht kann Wasser reinigen

 

Schadstoffe im Wasser können mit Hilfe von Sonnenlicht abgebaut werden. Deutsche Chemiker entwickelten neue Photokatalysatoren, die organische Verunreinigungen auf umweltverträgliche Weise zerstören.

 

Artikel Lesen

 
05.10.01

Wale und Huftiere haben gemeinsame Ahnen

 

Wale sind mit Schweinen, Rindern und anderen Huftieren verwandt.

Diese These konnte jetzt anhand neuer fossiler Funde bewiesen werden.

Durch DNA-Vergleiche hatten Biologen zwar bereits früher Hinweise

gefunden, dass Wale und Huftiere gemeinsames Erbgut besitzen.

Artikel Lesen

21.09.01

Weniger Riffe als vermutet

 

Korallenriffe sind viel seltener als bislang angenommen. Das ist das

Ergebnis der ersten weltweiten Riffkartierung, die jetzt von der

Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) durchgeführt worden

ist. Die Kartierung ergab auch, dass rund die Hälfte aller Riffe

 

Artikel Lesen

14.09.01

Einzigartige Augen bei Schlangensternen entdeckt                  

 

Israelische und amerikanische Forscher haben auf dem Hautskelett von Schlangensternen Augen entdeckt, die aus vielen hundert Einzellinsen bestehen. Damit können die kleinen Verwandten der Seesterne herannahende Feinde erkennen und einem Angriff aus dem Weg gehen. Dieses komplexe visuelle System ist bei lebenden Tierarten einzigartig.

 

Artikel Lesen

07.09.01

WWWasserwelt: Flossenschlag im Netz

 

Schon bald könnten Fischschwärme im Internet ihre Bahnen ziehen,

hofft eine kalifornische Firma. In ihren Augen stellt das

weltumspannende Netzwerk eine Art riesigen Ozean dar - mit den

 

Artikel Lesen

 

Thunfische nehmen den Transatlantik-Express

 

Thunfische kommen weit herum, berichten amerikanische Meeresbiologen

in der heutigen Ausgabe von "Science". Damit widersprechen sie der

bisherigen Ansicht, dass atlantische Thunfische sich nur im Westen

oder nur im Osten des Ozeans aufhalten. Vielmehr unternehmen aus dem

Westatlantik stammende Tiere große Wanderungen, die sie bis ins

östliche Mittelmeer führen

 

Artikel Lesen

07.09.01

 

Tintenfisch Arme Denken mit

Forscher aus Israel haben festgestellt das Tintenfische in ihren Armen Nervenbahnen haben und diese Nervenbahnen unabhängig von Gehirn die Arme des Tintenfisches Steuern können. Sie können Sogar Komplexe Bewegungen damit Steuern.*

 

Artikel Lesen

 

 

Raffinierte Mimikry bei Tintenfischen

Südpazifische Tintenfische können sich mit einer raffinierten Tarnung vor

Feinden schützen: Sie ahmen gefährliche Meerestiere nach, um ihre Gegner

in die Flucht zu treiben. Der australische Meeresbiologe Mark Norman

beobachtete gemeinsam mit Kollegen diese verblüffenden Täuschungsmanöver

bei einer kaum bekannten Kopffüßler-Art, die in den Riffen Indonesiens zu Hause ist.

 

Artikel Lesen

 

Ungleichgewicht im Korallen-Bestand 

Seit rund 30 Jahren gehen die Korallenbestände in der Karibik stetig zurück. Bisher war umstritten, ob tatsächlich Fischerei, Wasserverschmutzung und andere menschliche Einflüsse die Ursachen des Korallensterbens sind.

 

Artikel Lesen

04.07.2001

Lungenfische: Kauen wie vor 350 Millionen Jahren

Wenn in heißen Sommern die Wasserstände in Seen sinken oder ganze Flüsse auszutrocknen drohen, wird es für Fische lebensgefährlich. Eine seltene Ordnung, die Lungenfische, kann der Gefahr jedoch vergleichsweise ruhig entgegensehen. Sie besitzen nämlich neben den

 

Ganzen Artikel Lesen,

 

Fische hören Ultraschall

Fischer versuchen mitunter, hungrige Delfine durch laute Ultraschall-Geräusche von ihren Netzen fernzuhalten.

 

Ganzen Artikel Lesen,

 

 

Seelöwen bevorzugen Heringe

Die Maßnahmen zum Schutz der Seelöwen gehen möglicherweise in die falsche Richtung, behaupten amerikanische Biologen jetzt.

 

Ganzen Artikel Lesen,

 

Fossiler Fisch trug lange Dornen

Südafrikanische Forscher haben die Entdeckung eines bisher unbekannten fossilen Fisches bekannt gegeben.

 

Ganzen Artikel Lesen,

 

Wale weiter vom Aussterben bedroht

Die Schutzmassnahmen der letzten 15 Jahre haben den Walen nur wenig geholfen. Sieben von dreizehn Walarten sind noch immer vom Aussterben bedroht.

 

Ganzen Artikel

 

 

Hai-Männer sind Herumtreiber

Männliche Weiße Haie durchstreifen die Weltmeere, während die Hai-Weibchen in ihren Heimatgewässern bleiben.

 

Ganzen Artikel

 

In 40 Tagen durch den Atlantik  

Der atlantische Blauflossen-Tunfisch ist ein Globetrotter. Meeresbiologen von der Stanford Universität in Palo Alto (Kaliforniern) haben den Weg des Thunnus thynnus durch den Atlantik verfolgt.

 

Ganzen Artikel

 

Riesenkrake entdeckt

Riesenkrake entdeckt Australischen Fischern ist eine Riesentintenfisch von zwölf Metern Länge ins Netz gegangen. Das 200 Kg schwere Prachtexemplar wird jetzt für ein Museum in Melbourne präpariert. Das Tier war in der vergangenen Woche zufällig südwestlich von Melbourne gefangen worden. Der Krake habe vermutlich in 500 bis 1500 Meter Tiefe gelebt, so Mark Normann, Spezialist für Meerestiere. Er erklärte weiter, die Riesenkraken seien noch niemals lebend gesehen worden. Im Verdauungstrakt des gefangenen Exemplars fanden sich Fische und kleinere Tintenfische. Die einzigen natürlichen Feinde sind Wale.        LN 13.02.2001

 
   
Nutzungs-Bedingungen