Tödliche Invasion der unbekannten Art meldet die neuseeländische Zeitung "The New Zealand Herald": Ein mysteriöses Meerestier dringe in den Hafen des Städtchens Whangamata ein und gefährde die dortigen Aquakulturen.
Hafenmeister Merv Martin entdeckte den schwammartigen Killer bereits im 

etzten Jahr. Unaufhaltsam breitet er sich seither in den Kaianlagen aus und tötet überall dort, wo er die Oberfläche überzieht, die meisten anderen Lebewesen ab. Der gelbliche Parasit hat mittlerweile alle Stützpfeiler im Hafenbecken vom Meeresboden bis hinauf zur Ebbe-Linie von dem Parasiten überzogen. Selbst vor Booten macht das unbekannte Tier keinen Halt.

Ersten Untersuchungen von Meeresbiologen zufolge breitet sich der aggressive Killer zunächst von einem frisch befallenen Fleckchen aus, wo er aus dem Wasser Plankton filtert. Doch dabei bleibt es nicht: schnell beginnt er dann höher entwickelte Spezies wie Austern, Entenmuscheln oder Schnecken zu töten. In Whangamata hat man daher große Angst davor, dass das Tier auch in Muschelfarmen gelangen könnte, wo es verheerende Auswirkungen zeigen würde.

 

Hat der Parasit sein tödliches Werk vollendet, überzieht er den Meeresboden in dicken, schleimigen Schichten. Nur Krabben und Plattwürmer scheint der unbekannte Invasor nichts anhaben zu können: sie wurden dabei beobachtet, wie sie auf ihm "grasten".

 

Fest steht bisher nur, dass es sich bei dem Parasiten um ein hermaphroditisches Wesen handelt, das sich durch Knospung vermehrt. Nach Angaben des "New Zealand Herald" konnte der Marinebiologe Brian Coffey das unheimliche Geschöpf bisher nicht identifizieren. Proben wurden daher auch an Experten im großen Te Papa Museum und im National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa) geschickt - die sich ebenfalls verblüfft zeigten und das Tier nicht identifizieren konnten. Nun wurde Pat Kott aus Australien zu Hilfe gerufen, um Licht in das Mysterium des Parasiten zu bringen. Vermutlich wird es Monate dauern, bis er das Wesen identifiziert hat.

 

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