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etzten
Jahr. Unaufhaltsam breitet er sich seither in den Kaianlagen aus und tötet überall
dort, wo er die Oberfläche überzieht, die meisten anderen Lebewesen ab. Der
gelbliche Parasit hat mittlerweile alle Stützpfeiler im Hafenbecken vom
Meeresboden bis hinauf zur Ebbe-Linie von dem Parasiten überzogen. Selbst vor
Booten macht das unbekannte Tier keinen Halt.
Ersten Untersuchungen von
Meeresbiologen zufolge breitet sich der aggressive Killer zunächst von einem
frisch befallenen Fleckchen aus, wo er aus dem Wasser Plankton filtert. Doch
dabei bleibt es nicht: schnell beginnt er dann höher entwickelte Spezies wie
Austern, Entenmuscheln oder Schnecken zu töten. In Whangamata hat man daher große
Angst davor, dass das Tier auch in Muschelfarmen gelangen könnte, wo es
verheerende Auswirkungen zeigen würde.
Hat der Parasit sein tödliches Werk
vollendet, überzieht er den Meeresboden in dicken, schleimigen Schichten. Nur
Krabben und Plattwürmer scheint der unbekannte Invasor nichts anhaben zu können:
sie wurden dabei beobachtet, wie sie auf ihm "grasten".
Fest
steht bisher nur, dass es sich bei dem Parasiten um ein hermaphroditisches Wesen
handelt, das sich durch Knospung vermehrt. Nach Angaben des "New Zealand
Herald" konnte der Marinebiologe Brian Coffey das unheimliche Geschöpf
bisher nicht identifizieren. Proben wurden daher auch an Experten im großen Te
Papa Museum und im National Institute of Water and Atmospheric Research (Niwa)
geschickt - die sich ebenfalls verblüfft zeigten und das Tier nicht
identifizieren konnten. Nun wurde Pat Kott aus Australien zu Hilfe gerufen, um
Licht in das Mysterium des Parasiten zu bringen. Vermutlich wird es Monate
dauern, bis er das Wesen identifiziert hat.
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